Bildwelt

Häufige Fragen



Brauche ich eine Überweisung vom Arzt?


Privat versicherte Patienten nein, bei gesetzlich Versicherten hängt es von Ihrer Krankenkasse ab. Hierzu können wir Sie telefonisch beraten.

Werden die Kosten von den Krankenkassen übernommen?


Die Leistungen werden gemäß der GebüH berechnet und werden in der Regel von Privatkassen getragen. Bei gesetzlich versicherten Patienten und Zusatzversicherungen hängt es von Ihren Versicherungsmodalitäten ab, hierzu können wir Ihnen gerne telefonisch Auskunft geben.

Wie viele Behandlungen sind notwendig?


Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass für die meisten Beschwerdebilder bei Kindern 3-4 und beim Erwachsenen 6-9 Behandlungen erforderlich sind. Eine subjektive Verbesserung der Beschwerden ist meist schon nach wenigen Besuchen spürbar. Der Behandlungsplan und die Dauer werden jedoch individuell zugeschnitten.

Um langfristig Beschwerdefreiheit zu gewährleisten und der Entstehung chronischer Wirbelsäulenleiden vorzubeugen, haben sich regelmäßige Kontrolltermine – je nach Bedürfnis zwischen 2 bis 6 mal pro Jahr bewährt. Wir beraten Sie hierzu sehr gerne.

Was ist der Unterschied zwischen einem Chiropractor und einem Chiropraktiker bzw. einem Chirotherapeuten?


Der Unterschied zwischen diesen Begriffen besteht in der Ausbildung, die zur Ausübung dieses Berufes erforderlich ist.

Chiropractoren
Absolvent eines medizinischen, akademischen Hochschulstudiums der Chiropractic an einer Universität. Erwerb des Grad Doctor of Chiropractic (D.C.) bzw Master of Chiropractic (MChiro). Um eine Liste von Chiropractoren zu erhalten, wenden sie sich an den Verein graduierter Chiropraktoren Deutschlands e.V.

Chirotherapeut
Mediziner mit Zusatzqualifikation.

Chiropraktiker
Heilpraktiker mit Zusatzqualifikation.

Welche Ausbildung hat ein Chiropractor?


Das Studium an einer anerkannten chiropractischen Hochschule dauert 5-6 Jahre. Die Ausbildung beginnt mit einem Grundlagenstudium, welches mit dem der Medizin vergleichbar ist. Mehr als 1/3 des Studiums sind jedoch speziell der chiropraktischen Diagnostik und Therapie gewidmet. Daran schließt ein klinisches Jahr sowie ein weiteres Assistenzjahr in einer dazu qualifizierten Praxis.

Was passiert beim ersten Besuch?


Wir beginnen mit einer detaillierten Anamnese. Für die Ursachenfindung folgt darauf eine eingehende Untersuchung von Kopf bis Fuß.

Eine Haltung- und Ganganalyse, chiropractorischen, neurologischen und orthopädischen Funktionstests runden die Untersuchung ab und ermöglichen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Funktionsmustern und Symptomen herzustellen.

Aus dem daraus resultierenden Gesamtbild wird ein ursachen-spezifischer Behandlungsplan aufgestellt und dem Patienten erklärt.  

Gibt es Risiken?


Ausgeübt durch einen qualifizierten Chiropractoren bietet die Chiropractic eine extrem risikoarme Behandlungsmethode für Patienten jeden Alters, auch was die Behandlung der Halswirbelsäule anbelangt.

Gibt es negative Nebenwirkungen?


Bestimmte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Muskelkater können vorübergehend nach der Behandlung auftreten und 1-2 Tage anhalten. Dies ist jedoch eine erwünschte Reaktion des Körpers auf die Behandlung. Dauerhafte Schäden sind nach einer fachgerechten Behandlung extrem selten.

Können Gelenke ausleiern?


Nein. Es wird nicht eingerenkt, d.h. es werden keine Wirbel verschoben, und es kann nicht zu einem überdehnen oder „ausleiern“ des Bandapparates kommen.

Durch einen qualifizierten Chiropractor ausgeführt, stellt dieses Manöver die Gelenkfunktion wieder her, ohne Schäden hervorzurufen. Auf diese Weise normalisieren sich die Gelenkfunktion, die im Zusammenhang stehenden Teile des Nervensystems sowie die dadurch versorgten Organe.

Nehmen die Gelenke Schaden durch häufige chiropractische Behandlungen?


Nein. Entgegen des Mythos kommt es bei fachgerecht durchgeführten chiropractischen Behandlungen nicht zum so genannten „ausleiern“ der Gelenke. Es gibt keine einzige Studie oder Erfahrungsbericht, die diesen Irrglauben bestätigen würden.